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Tremolo[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=“Pedal C – f\u00b0 kurze oktave“ tab_id=“1486136794314-4ddc8b7c-7bb6″][vc_column_text]<\/p>\n
Tirasse fixe[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][\/vc_tta_accordion][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_toggle title=“Lesen Sie die Beschreibung der Orgel“ color=“vista_blue“ size=“lg“ el_id=“1486137218003-94690668-a9a4″]<\/p>\n
Die Orgel der Pfarrkirche Reckingen gilt als eine der scho\u0308nsten im ganzen Lande. Sie ist sehr raffiniert gebaut und gibt viele Ra\u0308tsel auf. Sie ist die einzige Walliser Orgel des 18. Jahrhunderts, welche im Manual u\u0308ber zwei Zungenregister verfu\u0308gt. Es gelang uns leider auch anla\u0308sslich der Restaurierung nicht, den urspru\u0308nglichen Erbauer zu eruieren.<\/p>\n
Das in seiner Form und Ausfu\u0308hrung abseits und einzigartig in der Walliser Landschaft stehende Orgelwerk wies im Prospekt urspru\u0308nglich acht weitere, kleine Pfeifenfelder a\u0300 5 Pfeifen auf. Diese 40 Pfeifen existieren heute nicht mehr und die nach oben mit gotischem Bogen (Tudorbogen) abschliessenden Pfeifenfelder wurden zugemacht. Von diesen 8 Feldern waren 4 mittels eingekerbten Luftleitungen mit der Windlade verbunden.<\/p>\n
Man muss wissen, dass der Bau der Pfarrkirche Reckingen erst 1745 vollendet und die Kirche 1748 eingeweiht wurde, nachdem die Gemeinde Reckingen wa\u0308hrend u\u0308ber ein Jahrhundert vergeblich versucht hatte, sich von der Pfarrei Mu\u0308nster loszukaufen. Der Ehrgeiz und die Freude u\u0308ber die eigene Pfarrei war so gross, dass die besten Ku\u0308nstler fu\u0308r den Innenausbau verpflichtet wurden und man scheute auch keine Kosten.
\nReckingen ist die Wiege des walliser Orgelbaues mit den Familien Carlen und Walpen. Es wird immer wieder behauptet, dass Carlen oder Walpen, oder beide zusammen dieses Werk erbaut ha\u0308tten. Auf Grund verschiedener Indizien, baulicher und klanglicher Art, scheint dies nicht der Fall zu sein. Es wa\u0308re aber naheliegend, dass Matha\u0308us Carlen und Jos. Walpen bereits beim Bau dieser au\u00dfergewo\u0308hnlichen Orgel mithalfen.<\/p>\n
Die ganze Grundkonzeption, der technische Aufbau und das ausgezeichnete, von feiner Lo\u0308tkunst gepra\u0308gte Pfeifenwerk passen nicht auf die bis heute erforschte Arbeitsweise eines Matha\u0308us Carlen oder Johannes Walpen.<\/p>\n
Es ist u\u0308berliefert, „dass 1 Jahr nach der Einweihung, also 1749, am 6. Febr., nachts um 02.00 Uhr eine gewaltige Lawine aus dem Ba\u0308chental hervorbrach, welche das Pfarrhaus hinweg riss und die Kirche betra\u0308chtlich bescha\u0308digte. Das Portal wurde hinweg gerissen, die Fenster eingedru\u0308ckt und das Innere mit Schnee gefu\u0308llt. La\u0308ngere Zeit mussten die Fenster wegen der gewaltigen Lawine als Eingang benutzt werden. Erst am St. Markustage wurde die Kirchenpforte richtig gangbar“.<\/p>\n
Wenn man die Ho\u0308he der Fenster dieser Kirche in Betracht zieht, kann man sich leicht ausrechnen, dass die Schneemassen dieser Lawine mit grossem Druck durch das Vordach der Kirche, welches die Blasba\u0308lge beherbergte, sowie durch den Mauerdurchgang zur Orgel ins Kircheninnere stiessen und das damals kurz zuvor fertiggestellte Orgelwerk arg zersto\u0308ren mussten.
\nIch ko\u0308nnte mir gut vorstellen, dass nach dieser Katastrophe Matha\u0308us Carlen und Jos. Walpen zu retten suchten, was noch zu retten war und hernach die Orgel wieder nach den gegebenen Mo\u0308glichkeiten und ihren Vorstellungen instand setzten, wobei sie verloren gegangene Teile neu anfertigen mussten.<\/p>\n
Wahrscheinlich sind bei dieser Lawinenkatastrophe auch die 2 Manual-Zungenregister untergegangen und erst viel spa\u0308ter ersetzt worden. (durch die Gebru\u0308der Konopka aus Polen).<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n
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